Archiv für Kategorie ‘Land & Leute’

Island in the sun VII


We’ll never feel bad anymore
No no
We’ll never feel bad anymore
No no
No no
No no

In jedem Urlaub kommt irgendwann einmal der Punkt, an dem sich auch die schönste Zeit dem Ende neigt. Und bei uns ist es nicht anders. Morgen geht in der Frühe der Flieger, daß heißt heute Abend ist Packen angesagt, das Haus noch einmal besenrein machen und früh zu Bett gehen.

Da wir gestern schon den ganzen Tag über viel gesehen haben, machen wir heute einfach noch einmal einen Ausflug nach Reykjavik, gehen dort shoppen und schauen uns noch einmal in aller Ruhe die Hauptstadt an.

Wir frühstücken gemütlich, räumen hier und da schon einmal ein paar Sachen zusammen und fahren dann in Richtung Süden.
Heute ist auch ein besonderer Tag: der längste Tag im Jahr, was gerade in Skandinavien ja eine recht hohe Bedeutung hat. Für uns hingegen wirkt es nicht sonderlich aufregend, denn immerhin verbringen wir hier schon die längste Woche (nach Sonnenstunden gerechnet) unseres Lebens. An Mittsommer mag es denn auch liegen, daß auf den Straßen verstärkt die Polizei kontrolliert um eventuell schon ein paar angeheiterte Wikinger aus dem Straßenverkehr zu ziehen. Mehr …

Island in the sun VI


hip hip
hip hip
hip hip
hip hip

Heute heißt es früh aufstehen, denn um 07:15Uhr geht unser Flieger von Reykjavik aus nach Akureyri im Norden Islands, um an einer geführten Tour zum See Mývatn teil zu nehmen. Also raus aus den Federn, schnell ein paar Brote schmieren und ab ins Auto. Die Fahrt zum Flughafen ist ruhig und mittlerweile wissen wir ja auch wo sich der Flughafen befindet.

Da wir etwas zu früh sind, warten wir etwas in der Flughafenhalle, die auch ein größeres Wohnzimmer sein könnte. Der Checkin beginnt mit dem Kaffee, den sich die Flughafenmitarbeiter mitbringen und sich damit hinter die Schalter setzen. Drei Schalter stehen zur Verfügung und nach einer kurzen Zeit wird man zu irgendeinem Schalter gewunken – alle für einen, einer für alle. Danach geht es in den nächsten Raum mit ein paar Bänken und Getränkeautomaten und dort warten wir dann mit den anderen Fluggästen auf den Aufruf. Nach etwa 15 Minuten ist es dann auch so weit und die meisten Anwesenden erheben sich und gehen zum Ausgang in Richtung Flugfeld. Dazwischen steht dann nur noch eine Dame, welche die Tickets kontrolliert – aber es wirkt eher wie der Eintritt in ein alternatives Kino. Mehr …

Island in the sun V


We’ll run away together
We’ll spend some time forever
We’ll never feel bad anymore

Ein neuer Tag auf Island. Da wir die letzten Tage den größten Teil im Auto verbracht haben, wollen wir heute mal ein klein wenig wandern und haben uns dafür ein Tal am Ende unseres Fjordes Hvalfjörður ausgesucht. Am Ende des Tals wartet dort der mit 196 Metern höchste Wasserfall Islands auf uns, der Glymur. Nach dem kleinen Spaziergang wollten wir uns Akranes anschauen. Akranes liegt auf der anderen Seite des Hvalfjörður und über einen Tunnel, der beide Seiten verbindet, soll es wieder zurück gehen. Soweit der Plan.

Also haben wir erst einmal schön ausgeschlafen, gut gefrühstückt und uns dann auf den Weg gemacht. Mehr …

Island in the sun IV


When you’re on a golden sea
You don’t need no memory
Just a place to call your own
As we drift into the zone

Wir stehen heute um 08:00Uhr auf. Aber was bedeutet das schon, wenn die Sonne den ganzen Tag scheint? Zu unseren täglichen Ritualen gehört es mittlerweile, morgens und abends einen entspannten Blick auf den Snæfellsjökull zu werfen und heute Morgen sieht man diesen imposanten Vulkangletscher so klar wie noch nie zuvor.

Wir haben uns heute eine Tour zur Halbinsel Reykjanesskagi vorgenommen im Südwesten der Insel. Als konkretes Ziel haben wir eigentlich nur die blaue Lagune für das Ende des Ausflugs fest eingeplant – alles andere, darunter Landschaft, Schwefelfelder und Vogelfelsen, lassen wir spontan auf uns zukommen. Immerhin machen wir hier Urlaub. Mehr …

Island in the sun III


On an island in the sun
We’ll be playing and having fun
And it makes me feel so fine
I can’t control my brain

Es war wieder mal eine helle Nacht. Wann man wohl wieder eine schöne dunkle Nacht mit Sternenhimmel erleben wird?

Heute hieß es zeitig aufstehen, denn wir haben eine Verabredung zum Schnorcheln an der Silfra-Spalte. Also, raus aus den Federn, duschen, Frühstück wie gewohnt und ab in’s Auto. Wieder führt uns der Weg über die Schotterpiste von gestern in Richtung Þingvallavatn, aber jetzt weiß man wenigstens wie lange man noch vor sich hat. Mehr …

Island in the sun II


When you’re on a holiday
You can’t find the words to say
All the things that come to you
And I wanna feel it too

Wir haben unsere erste Nacht im hohen Norden verbracht, wobei der Begriff Nacht aus unserer Sicht eher unzutreffend erscheint, denn „am dunkelsten“ ist es so zwischen 02.00 und 03:00Uhr und die Sonne scheint dann Mitte Juni noch in etwa so, wie zu Hause gegen 19:00Uhr. Aber obwohl die Fenster nur mit einer hellen Gardine verdeckt waren, konnten wie die Schlafbrillen getrost im Koffer lassen, denn wir haben geschlafen wie Murmeltiere.
Und so wirkt auch das Vorhaben aufzustehen, wenn „es hell ist“ relativ aberwitzig. Wir schaffen es dennoch zu einer zivilen Zeit.
Ein Blick aus dem Fenster überrascht und beglückt zugleich: strahlend blauer Himmel! Und wenn das einem nicht die Äuglein öffnet, so ist spätestens das kalte Wasser aus dem Wasserhahn welches direkt vom Gletscher zu kommen scheint – und es wahrscheinlich auch kommt. Aber zum Glück gibt es auch warmes Wasser. Mehr …

Island in the sun


hip hip
hip hip
hip hip
hip hip

Wecker gibt es nicht mehr. Heute lässt man sich stilgerecht durch sein Mobiltelefon wecken – was es um 4:45Uhr aber auch nicht einfacher macht. Der Kopf hebt sich schwer vom verführerischen Kopfkissen, sinkt wieder herab, holt tief Luft, will widerstehen. Vergebens. Der ewige Kampf der Müden. Aber heute muß es sein. Dieses Mal kommt das Taxi schon in 40 Minuten um uns abzuholen. Aber es ist alles gepackt. Die Koffer, Rucksäcke, Ausrüstung, Technik, Tickets, Reiseplan, Bar- und Plastikgeld – alles scheint an Ort und Stelle zu sein. Aber es ist wie immer: eine latente Unsicherheit schwebt über allem. Mehr …

CAKE, Schnarchnasen und Stinker

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!“

Frankfurt am MainDemnach sollten die Auftritte von CAKE im März nicht die einzigen in Europa bleiben, denn die Band spielte Anfang Juli erneut in Europa und dieses Mal sogar auf heimischen Boden – in der Essigfabrik in Köln. Köln liegt zwar nicht gerade um die Ecke, aber im Vergleich zu London oder gar Kalifornien ist es dann doch nur eine geringe Entfernung. Geschickter Weise liegt auf dem Weg dorthin auch noch Frankfurt und somit bot sich die Tour an auch mal wieder liebe, aber selten besuchte Menschen wieder zu sehen. Mehr …

Atemlos


Tief einatmen. Natürlich habe ich seit März diesen Jahres nicht einfach die Luft angehalten und sitze hier mit einer latent ungesunden, in’s karminrot gehenden Gesichtsfarbe vor dem Rechner. Aber allzuviel ist nun auch nicht passiert und daher die markantesten Punkte im Schnelldurchlauf.

Wir haben eine Lesung von Eva Gritzmann und Denis Scheck besucht. Ehrlich gesagt nur wegen Denis Scheck, einem Buchkritiker, der mit seiner offenen und humorvoll direkten Art wahrscheinlich jeden zum Lesen animieren könnte. Die Lesung war… ganz nett.

Portal 2 ist heraus – Jubel! Genial, witzig und in gerade mal sechs Stunden durch gespielt. Ein zweiter Durchlauf ist auch schon geschehen und weitere werden sicher folgen. Und es gibt ja noch den Online-Modus – wofür mir allerdings noch der zweite Spieler fehlt…

Der Film „Four Lions“ ist ein guter Film, der den Irr- und Schwachsinn von Terror und Fanatismus zeigt. Allerdings wird der Film dadurch zwangsweise albern und humorvoll, obwohl er eigentlich auch versucht ernst zu bleiben. Daran scheitert der Film ein wenig. Mann kann ihn sich dennoch anschauen, grübelnd und schmunzelnd zugleich.

Wir haben wieder die Dult besucht und die Biergarten-Saison eröffnet. Herrlich.Dult mit original bayrischem Riesenrad

Haribo macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso.

Ursus & Nadeschkin haben wir uns hier in Lappersdorf angeschaut. Cola-MischgetränkNachdem die beiden schon im Fernsehen mit Mundakrobatik, Wortwitz, Mimik und vielem mehr geglänzt haben, nutzten wir die Gelegenheit um sie mal live zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht – nur der Bonsai fehlte.

Wir haben ein paar Kilo Erdbeeren gepflückt und gefuttert oder eingekocht.

Ganz aktuell: Die „Fifa Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland 2011“! Da Augsburg nicht gerade eine Weltreise von uns entfernt ist und wir eine gewisse Sympathie für Schweden haben, sind wir heute spontan zum Gruppenspiel DVR Nordkorea – Schweden gefahren. Das Stadion war nahezu ausverkauft, die Stimmung super, nur die Parkplatzpreise grenzen mit 5€ schon an gemeinem Raub. Und was haben wir gelernt? Die Nordkoreaner sind klein, aber sehr diszipliniert, die Schweden offen, groß und blond und etwas chaotisch. Gewonnen haben die Schwedinnen.

Und wieder ausatmen. Manchmal braucht’s eben etwas länger.

London Diary III

Vor vier Tagen…

Eigentlich war ich die ganze Nacht im Konzert. Ich bin am Morgen aufgestanden und habe immer noch die Musik vom Vorabend in mir gehört. Somit hat man das gute Gefühl von gestern Abend mit in den nächsten Tag genommen. Und sogar die Stimme ist wider Erwarten noch da, ich verspüre nur ein leichtes Kratzen im Hals. Sonnenschein, eine erfrischende Dusche und noch auf Vorrat gehortete Erdbeermarmelade – was soll da noch schief gehen?

Die heutige Tagesplanung ist schnell beschrieben: Shopping! Klar, daß kann man auch zu Hause, aber London lädt geradezu ein zum Shoppen. Zahlreiche marmorne Konsumtempel verführen mit vielen ansehnlichen Waren und dazu günstigeren Preisen eher als hierzulande dazu. Außerdem bekomme ich hier auch meine Sockenhalter. Mehr …

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