Schwarz/Weiß-Gebäck

Zutaten:

300g Mehl
150g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei oder 2 Eigelb (wenn man alternativ die Eiweiße für Kokosmakronen braucht)
200g (kalte) Butter
1 Prise Salz

Bei dunklem Teig einfach noch 2 Eßlöffel Kakao (richtigen, kein Kaba o.ä.) und 2 Eßlöffel Milch hinzugeben

Alle Zutaten gut miteinander zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.




Einfarbige Plätzchen:

Teig auf Mehl ca. 3-4mm dick ausrollen, ausstechen und die Plätzchen vor dem Backen mit Eigelb bestreichen.




Spiralmuster:

Den weißen, sowie auch den schwarzen Teig getrennt voneinander ausrollen und anschließend übereinander legen. Das ist etwas schwierig, da der Teig immer etwas Mehl braucht, damit er nicht an der Arbeitsfläche oder dem Nudelholz festklebt, man jedoch nicht zuviel nehmen darf, da sonst die Teigplatten nicht gut aneinander haften bleiben – Routine macht den Meister.
Wer ein großes Holzbrett sein Eigen nennt, der kann dieses auf Höhe der Arbeitsplatte halten und den ausgerollten Teig auf das Brett ziehen. Der zweite, andersfarbige Teig wird danach ebenfalls auf das Brett gezogen. Vier Hände sind dabei sehr hilfreich.

Die übereinandergelegten Teige nun zu einer gemeinsamen Rolle aufrollen. Diese eventuell noch in einer weiteren Schicht einfarbigen Teigs einrollen. Sollten sich zwischen den Schichten doch einmal kleine Luftpolster bilden, so kann die in geringem Maße beim Backen wieder ausgeglichen werden, da die Plätzchen im Ofen ja noch etwas aufgehen.

Anschließend die Rolle in Frischhaltefolie hüllen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank legen bis sie fest ist.

Danach die Wurst in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Eher nicht mit Ei bestreichen.




Schachbrettmuster:

Diese Variante ist auch etwas knifflig und benötigt zwei Gänge in den Kühlschrank. Am besten gelingt es, wenn man einen Teig (oder einen halben – es muß eben nur gleichmäßig zwischen schwarz und weiß verteilt sein) zu einer „eckigen Wurst“ verarbeitet. Den Teig erst zu einer Schlange rollen (Ø ca. 5cm) und anschließend mit einem großen Brett die Wurst von oben etwas platt drücken. Dann um 90° drehen und nocheinmal platt drücken. Das ganze dann solange wiederholen, bis die Rolle Kanten aufweist. Die „eckige Rolle“ anschließend in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 2h fest werden lassen. Mit dem andersfarbigen Teig machen wir das selbe.

Wenn beide eckigen Rollen fest sind, werden sie längs in 3×3 große Schlangen geschnitten. Die zweite Rolle erleidet das gleiche Schicksal. Das ergibt dann pro Farbe 9 kleine, rechteckige „Würste“, von denen man sich die 8 schönsten nimmt und nun zweimal abwechselnd je eine schwarze und dann eine weiße Wurst nebeneinander legt. Darauf kommt eine zweite Schicht, jedoch mit den inversen Farben.Das macht man mit insgesamt vier Schichten und drückt diese noch einmal fest zusammen. Insgesammt erhält man so eine große Rolle mit einem 4×4 Schachbrettmuster im Querschnitt. Wer will, kann diese Rolle nun rund Rollen, jedoch verzieht sich das Muster dann etwas. Auch hier kann je nach belieben noch eine abschließende Teighülle um die Rolle gelegt werden.

Die Rolle kommt anschließend wieder in den Kühlschrank, bis sie wieder fest ist. Die feste Rolle wird ebenfalls in etwa 5mm dicke Scheiben geschnitten und auf ein mit backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Auch hier würde ich auf eine Ei-Glasur verzichten.




Marmor:

Aus den Resten von schwarzem und weißem Teig kann man auch einen gemeinsamen Klumpen machen und diesen etwas miteinander verkneten. Ausrollen und ausstechen – sieht recht witzig aus.




Die Plätzchen werden etwa 10min. bei 175°C gebacken – wobei man immer selbst noch mal in den Ofen schauen sollte, da die Plätzchen recht schnell einen unerwünschten dunklen Farbton bekommen können.

Bon appétit!