London Diary IV

Vor vier Tagen…

Rückreisetag. Es ist alles gepackt und steht zur Abreise bereit. Jetzt geht es noch ein letztes Mal mit der eisernen Reserve an Erdbeer-Marmelade zum Frühstück. Dort erwartet einen immer noch die gleiche Auswahl: Gekochte Bratwürste, aufgeschäumtes Rührei und… gekochte Bohnen. Wahrscheinlich, weil heute Sonntag ist. Jubel. Ich bleibe bei Toast und Marmelade.
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London Diary III

Vor vier Tagen…

Eigentlich war ich die ganze Nacht im Konzert. Ich bin am Morgen aufgestanden und habe immer noch die Musik vom Vorabend in mir gehört. Somit hat man das gute Gefühl von gestern Abend mit in den nächsten Tag genommen. Und sogar die Stimme ist wider Erwarten noch da, ich verspüre nur ein leichtes Kratzen im Hals. Sonnenschein, eine erfrischende Dusche und noch auf Vorrat gehortete Erdbeermarmelade – was soll da noch schief gehen?

Die heutige Tagesplanung ist schnell beschrieben: Shopping! Klar, daß kann man auch zu Hause, aber London lädt geradezu ein zum Shoppen. Zahlreiche marmorne Konsumtempel verführen mit vielen ansehnlichen Waren und dazu günstigeren Preisen eher als hierzulande dazu. Außerdem bekomme ich hier auch meine Sockenhalter. Mehr …

London Diary II

Vor vier Tagen…

Ich habe geschlafen wie ein Stein. Und daß, obwohl das Bett so weich wie ein Drei-Minuten-Ei ist. Auch ansonsten ist das Zimmer ok. Das Fenster zieht ein wenig, aber das soll ja englischer Standard sein. Ebenso wie die dünne Bettdecke. Dafür ist die Brause in der Dusche schön kräftig und so kann man den Tag erfrischt angehen. Dieser frisch-fröhliche Zustand wird jedoch abrupt beendet, als man in den Speisesaal tritt und einen Blick auf das Frühstücksbuffet wirft. Die ersten drei Schüsseln sind randvoll gefüllt mit Aprikosen-Marmelade – und das war’s dann auch schon mit Brotaufstrich. Als Grundlage gibt es Toast. Und Croissants. Kein Brot, keine Brötchen – noch nicht einmal ein Baguette. Guten Appetit FließbandtoasterDafür gebratene Würste, welche danach anscheinend gekocht wurden. Dazu gibt es aufgeschäumtes Rührei. Ich stelle mich innerlich auf drei Tage Croissant ein, als ich in der entlegensten Ecke des Raumes dann doch noch eine kleine Schüssel mit Erdbeer-Marmelade finde. Davon bunkere ich dann auch gleich 6 Stück – wer weiß, ob die morgen auch noch hier stehen. Also gibt es doch noch Toast – aus einem „Fließband-Toaster“ – und das Frühstück ist halbwegs gerettet. Mehr …

London Diary I

Vor vier Tagen…

Ach ja… London. Lange ist’s her. Und dieses Mal erwartet uns sogar CAKE dort. Mal schauen wie es wird. Aber der Reihe nach.

Der Wecker klingelt und wie immer wirkt die Schwerkraft auf die Augenlider um geschätzte 8,2 Mal stärker als auf den Rest des Körpers. Zum Glück kommt das Taxi erst in 1½ Stunden. Also, aufstehen, duschen, Mundhygiene, kein Frühstück und noch einmal schauen, ob auch alles wichtige dabei ist. Passt.

„Wenn Sie, ah, vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten, ohne, daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann… „ – genau, und weil das alles so verwirrend ist und ich immer noch nicht genau weiß, was Herr Stoiber uns damit sagen wollte, nehmen wir auch ein Sammeltaxi zum Flughafen. Um 10 vor 7 stehen wir also fertig vor der Tür und warten auf’s Taxi. Es ist kalt und grau. Bei Nieselregen. Wer will bei so einem Wetter nicht auch in den Flieger steigen? Um Punkt 7Uhr bekomme ich einen Anruf: „Brauchen’s noch länger?“ „Äh…“ – Das Taxi stand einfach 15 Meter von uns um die Ecke geparkt und wartete dort auf uns. Egal. Hauptsache wir sind da und das Taxi auch. Also einpacken, einsteigen, abfahren und los geht’s. Allerdings werden noch ein paar andere Fahrgäste eingesammelt. Dann geht es aber wirklich in Richtung „Franz-Josef Strauß“ Flughafen. Stau gibt’s zum Glück nur auf der Gegenfahrbahn und wir kommen gut voran. Mehr …

Germany’s top

Der Samstag Morgen war sonnig, man selbst hat es recht zeitig aus den Federn geschafft und die Tagesplanung war noch vollkommen offen. Daher haben wir ganz spontan entschieden, Deutschland auf’s Dach zu steigen. Besser gesagt, uns auf Deutschlands Dach fahren zu lassen. Gemeint ist natürlich Deutschlands höchster Berg, der sich südlich von München am Rande der Alpen mit stolzen 2962 Metern erhebt. Im Vormittagsverkehr haben überraschender Weise auch nur zwei Stunden mit dem Auto dorthin gebraucht – und daß, obwohl wir noch quer durch München gefahren sind. Der bequeme Weg auf den Gipfel mithilfe der Zugspitzbahn beginnt in Garmisch-Partenkirchen. Dort angekommen, haben wir natürlich die nur stündlich fahrende Bahn um 10 Minuten verpasst. In der nächsten saßen wir dann aber drin und haben uns bedächtig mit der ruckelnden Zahnradbahn den Berg hoch fahren lassen. Knapp die Hälfte der Strecke führt durch den Berg selbst. Bei der Enge des Tunnels fragte ich mich spontan, was wohl der Notfallplan bei einem Brand im Zug wäre. Spontan ist mir da nur Beten eingefallen, aber da wird sich bestimmt schon jemand den Kopf darüber zerbrochen haben. Hoffe ich. Mehr …

König Kunde



Wer kennt das nicht: Man hat ein Problem mit seinem Internet- oder Telefonanbieter und dieser lässt den Kunden durch etliche Computerfragen, Warteschleifen oder einfach inkompetente Mitarbeiter leiden. Eine kleine Comedygruppe aus Belgien namens „Basta“ hat nun den Spieß umgedreht und den belgischen Mobilfunkanbieter Mobistar eben diese Tortur erleben lassen. Schade nur, daß es dabei keinen aus der Führungsetage getroffen, sondern jemanden vom Sicherheitsdienst. Dennoch eine schöne Geschichte – auf belgisch mit englischer Beschreibung. Viel Spaß damit!




Netzfischer



Nun, im Laufe der Zeit findet man ja ein paar wirklich nette Sachen im Internet – auch bekannt als world wide web (www) oder auch als „Die allwissende Müllhalde“, übertragen aus der Jim Henson Serie „Die Fraggles“. Whatever.
Daher kommt zu den tollen, in diesem Blog schon vertretenen Kategorien eine neue hinzu: Netzfischer.

Erstes Fundstück ist ein Video in Youtube, welches den Unterschied zwischen England, United Kingdom und Great Britain und noch einiges mehr erläutert. Zu sehen auf englisch und in einem latent erhöhten Tempo.




Alle Jahre wieder

Folgende Szene ereignete sich Anfang diesen Jahres.

Es ist Mittag. Die Feiertage und der Jahreswechsel liegen hinter einem und man beginnt die erste Woche im neuen Jahr recht entspannt. Ich sitze am Schreibtisch und surfe etwas durch die Weltgeschichte herum als es auf einmal an der Tür klingelt.
„Erwarte ich ein Paket?“ frage ich mich. Eigentlich nicht, aber wer weiß? Vielleicht will der Paketzusteller auch einfach nur seine unzustellbaren Sendungen wieder bei mir abladen, da sich scheinbar unter allen Zustelldienstleistern herumgesprochen hat, daß ich des öfteren zu Hause anzutreffen bin und eine Freude daran habe, die Sendungen an die Mitbewohner des Hauses weiter zu verteilen. In jenen Gedanken schweifend mache ich unvorsichtiger Weise den Fehler, die Wohnungstür ohne einen vorherigen Blick durch den Spion zu öffnen. Mehr …

Gutes Neues!



Die letzten Stunden des Jahres 2010 verstreichen so langsam. Persönlich gesehen war das scheidende Jahr ein gutes Jahr. Im Großen und Ganzen gab es 2010 viel Neues und viel Gutes. Wir haben viele neue nette Leute kennengelernt – und andere Freunde sehen wir jetzt leider seltener. Dinge kommen und Dinge vergehen. So ist das Leben. Dennoch wünsche ich Euch allen da draußen ein

gutes Jahr 2011



– mit allem, was für Euch dazu gehört!




sylvester



By the way… IV



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By the way… – Galerie

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